Stoßdämpfer der Firma Boge gibt es auf stossdaempfer.net

Boge Stoßdämpfer

Boge Stoßdämpfer stehen für Qualität und eine lange Tradition. Die Unternehmenswurzeln gehen bis zum Jahr 1903 zurück. Damals wurde die Firma unter dem Namen Boge & Kasten – Solingen gegründet. Firma Boge GmbH ist in Eitorf gewachsen und beschäftigte 1.800 Mitarbeiter. Damit war er der größte Arbeitgeber im Dorf Eitorf und der wohl größte und bekannteste Hersteller für Stoßdämpfer europaweit. Insbesondere war die Firma Boge GmbH in den Bereichen des Maschinen-, Geräte-, Kraftfahrzeug- und Flugzeugbau tätig.

Geschichte des Unternehmens Boge

Die ersten Stoßdämpfer aus dem Hause Boge wurden bereits im Jahr 1932 in Fahrzeuge eingebaut. Im Laufe der 1930er Jahre gewann das Unternehmen zunehmend an Bedeutung, so lieferte der Hersteller beispielsweise für KfF-Wagen, dies ist der Vorgänger des Käfers, die Stoßdämpfer. Im Laufe der Jahre gab es viele Veränderungen in der Firmengeschichte. Gegründet wurde Firma Boge GmbH von Adolf Boge Senior, der als Dreher bei der Solinger Metwallwarenfabrik Weyersberg & Kirschbaum tätig war. Adolf Boge Senior war begeisterter Kunstradfahrer. Er kam oft in das Dorf Eitorf, denn dort ging er im Radfahrerclub Schwalbe seiner Leidenschaft als Kunstradfahrer nach. Im Jahr 1903 entschied er sich dazu, mit Fritz Kasten die Firma Bogen & Kasten – Solingen zu gründen. Dort konstruierte er Türschließer und entwickelte das bekannte Zylinderschloss. Im Jahr 1907 gründete Otto Boge eine Firma in Bielefeld, welche sich zunächst mit dem Vertrieb und der Wartung von Tüschließern der Firma Boge GmbH beschäftigte. Später jedoch wurde diese als Firma Boge Kompressoren Weltmarktführer im Bereich der Druckluftkompressoren.

Die Firma Boge GmbH zählt zu den ältesten Herstellern von Kompressoren. Im Jahr 1928 wurde die Firma an Yale & Thowne verkauft. Nachdem Adolf Boge in die Stadt Altglück gezogen war, kaufte er im Jahr 1930 die Werkzeugfabrik Steinmetz in Bad Godesberg, nachdem diese finanzielle Schwierigkeiten hatte. Im Jahr 1931 gründete er schließlich die Firma Godesberger Präz.-Werkzeugfabrik Boge & Sohn Kommanditgesellschaft. Zunächst war diese Firma eine Werkzeugfabrik. Gleichzeitig begann man mit der Produktion des Hebelstoßdämpfers. Mit dieser Produktion wurden das Fundament und der Ausgangspunkt gelegt. Im Jahr 1932 wurden die ersten Stoßdämpfer von Boge in PKW eingebaut. Im Jahr 1935 verlegte man die Firmenzentrale nach Eitorf, wo an die 175 Arbeiter beschäftigt waren. Im Jahr 1936 wandelte man die Kommanditgesellschaft in die Firma Boge GmbH um. Firma Boge war der wohl bekannteste Lieferant von Stoßdämpfern für den weltweit bekannten Volkswagen Käfer.

Sohn Adolf Boge Junior übernahm die Geschäftsleitung der Werkzeugfabrik Boge & Sohn. Adolf Boge Junior entwickelte einen PKW-Stoßdämpfer, doch die Mutterfirma weigerte sich, diesen herzustellen. Daher ließ Adolf Boge Junior diesen in der Firma seines Vaters in Bad Godesberg produzieren. Das Ergebnis der Entwicklung war der hydraulisch, doppelseitig wirkende Hebelstoßdämpfer. 1934 erweiterte man das Sortiment um den neu entwickelten „Silentbloc“. Dieser hatte großen Erfolg und man entschied sich zur Expansion in das stillgelegte Werk Hegeling in Eitorf.

Nach dem Tod des Unternehmensgründers Adolf Boge Senior im Jahr 1952 blieb das Unternehmen noch viele Jahre im Familienbesitz. Im Mai 1961 verstarb Adolf Boge Junior. Zu diesem Zeitpunkt wurden um die fünf Millionen Stoßdämpfer und genauso viele Silentblöcke pro Jahr hergestellt sowie um die 14.000 Kupplungen. Die Geschäfte wurden von den Schwiegersöhnen Dipl-Kfm. Otto Rauschendorfert und Ing. Karl Knauf fortgesetzt.

1991 kaufte die Mannesmann AG die Boge GmbH. Im Jahr 1992 wurde die Produktion von Stoßdämpfern mit der Firma Fichtel & Sachs AG zusammengeführt und die Firma in die Gesellschaftsform einer GmbH umgewandelt. Seit diesem Zeitpunkt konzentrierte man sich auf die Produktion von Gummimetall-Teilen und Pralldämpfern. Ab dem Jahr 1997 wurde die Firma in Mannesmann Boge GmbH umbenannt und seit diesem Zeitpunkt erfolgte eine weitreichende Internationalisierung in die USA, Mexiko, Brasilien, Slowakei und Australien. Im Jahr 1999 wurden von der Firma Mannesmann die Geschäftsbereiche Engineering und Automotive, wozu auch Boge zählte, zur Firma Atecs Mannesmann AG zusammengefasst. Nach der Übernahme von Mannesmann durch die Firma Siemens verkaufte diese an die Unternehmen Mannesmann Sachs und Mannesmann Boge an die ZF Friedrichshafen AG. Seit 2001 gehört die Marke Boge Stoßdämpfer zur ZF Friedrichshafen. Das Werk in Eitorf trat unter dem Namen ZF Sachs auf. Sodann fasste man die Firma Boge und die Firma ZF Lemförder Elastmetall Gmbh zur Firma ZF Boge Elastmetall GmbH zusammen. Der Sitz der Firma befand sich in der Stadt Damme in Niedersachsen und der Standort Bonn-Bad Godesberg verlor immer mehr an Bedeutung. Ab dem Jahr 2011 waren in dieser Niederlassung nur mehr 250 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2007 beschäftigte die Firma ZF-Sachs-Werk in Eitorf an die 800 Beschäftigte. Dort wurden über 6,9 Millionen Stoßdämpfer produziert. Im September 2010 ging die Firma ZF Boge Elastmetall Gmbh endgültig in der Firma ZF Boge Elastmetall GmbH auf.

Im August 2011 wurden die meisten deutschen Einzelgesellschaften in einer einzigen Gesellschaft zusammengefasst und trat seit dem unter dem Firmennamen ZF Friedrichshafen AG auf.

Die ZF Friedrichshafen AG

Die Firma ZF Friedrichshafen AG wurde im Jahr 1915 als Zahnrad GmbH gegründet und beschäftigte sich zum damaligen Zeitpunkt mit der Herstellung von

Zahnrädern und Getrieben von Luftfahrzeugen, Motorwagen und Motorbooten. Die Firma setzte sich zum Ziel bessere Getriebe zu bauen. Alfred Graf von Soden-Fraunhofen, der Entwicklungsleiter der Zeppelin GmbH war, beabsichtigte Zahnräder nach einem neuen Verfahren herzustellen. Im Laufe der Zeit konnte sich die Firma als Hersteller von Getrieben und Zahnrädern für Flugzeuge, Maschinen und Lastwagen einen Namen machen. Seit dem Jahr 1921 firmierte die Firma unter dem Namen Zahnradfabrik Friedrichshafen AG. Ab 1992 tritt die Firma unter dem Namen ZF Friedrichshafen AG auf.

Im Jahr 2014 wurde das Geschäftsfeld der Firma Rubber & Plastics durch das Unternehmen TMT übernommen. Seither wurden die weltweiten Aktivitäten im Bereich der Automotive unter der Marke Boge Rubber & Plastics geführt. Die deutschen Standorte (Damme, Bonn und Simmern) werden unter dem Firmennamen Boge Elastmetall geführt. Boge Rubber & Plastics bietet weltweit Produkte aus der Schwingungstechnik und von Polymerverbundwerkstoffen in der Bahntechnik an.

Automatic Boge Stoßdämpfer

Auch unter dieser Leitung steht der Name Boge noch für Spitzenqualität. Der Hersteller bietet seinen Kunden mit dem Programm Automatic Boge Stoßdämpfer in Erstausrüsterqualität. Dieses Programm steht für eine optimale Sicherheit und eine vielseitige Einsetzbarkeit. Ähnlich wie bei der Serienfertigung eines Neuwagens sind alle Komponenten optimal an den jeweiligen Fahrzeugtyp sowie an seine Ausführung und Motorisierung angepasst. Dieser Abgleich gewährleistet auch bei Austausch der Boge Stoßdämpfer ein Fahrgefühl und eine Sicherheit, wie bei einem Neuwagen.

Produkte der Boge Rubber & Plastics

Die Firma Boge Rubber & Plastics stellt im Bereich NVH Fahrwerk PKW hydraulisch dämpfende Fahrwerklager her.

NVH steht für „Noise, Vibration, Harshness“ und bezeichnen das hörbare Geräusch oder die spürbare Schwingungen in Form von Vibrationen in Kraftfahrzeugen und Maschinen. Unter „Harshness“ ist der als hör- wie auch fühlbare Übergangsbereich im Bereich von 20Hz bis zu 100 Hz zu verstehen. Die Ursache für NVH ist eine lokale Krafteinleitung einer Schwingungsquelle in z.B.: mechanische Strukturen in Kraftfahrzeugen. Gründe für Schwingungen sind zumeist selbsterregte Reibschwingungen im Fahrzeug, entweder als Nebeneffekt von gewollter Reibung oder ungewollt bei Festkörperreibung, Abstrahlung von Körperschall oder aber hörbarem Luftschall. Als klassische Beispiele für NVH sind quietschende Bremsen, ratternde Scheibenwischer, Getriebeheulen, Rupfen der Kupplung oder Geräusche der Klimaanlage zu nennen.

Produkte der Firma Boge Rubber & Plastics zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass diese Schwingungen reduzieren, die vor allem beim Kurvenfahren, beim Bremsen oder beim Fahren auf unebenen Straßen zustande kommen. Auf diese Weise wird die Schwingungsdämpfung und Geräuschisolation ermöglicht und es wird für mehr Stabilität, Sicherheit und Fahrkomfort gesorgt. Motor- und Getriebelager werden vom Geschäftsbereich NVH Antriebsstrand PKW und NKW produziert. Diese sollen verhindern, dass der Antriebsstrang Schwingungen überträgt. Damit verbessern sich Akustik und Fahrkomfort. Durch elektrisch schaltbare oder aktive Lager soll der Verbrauch gesenkt werden, insbesondere im Zusammenhang mit Motoren-Downsizing, Zylinderabschaltung oder Start-Stopp-Funktion. Außerdem entwickelt und stellt die Firma Boge Komponeten und Module aus Kunststoff her. Diese sollen klassische Materialien ersetzen. Es werden Kosten und Gewicht reduziert. Darüber hinaus sollen Leichtbaukomponenten im Bereich Automotive die Funktionssicherheit erhöhen.

Produkte und Tätigkeitsfelder der Firma ZF Friedrichshafen AG

Die Produktpalette der Firma ZF Friedrichshafen AG erstreckt sich auf Produkte in den Bereichen der Getriebe, Lenkungen, Achsen, Kupplungen, Stoßdämpfer, Fahrwerkskomponenten und –systemen, Gummi- und Metallkomponenten sowie anderen Bauteilen für PKW, LKW, Busse, Baumaschinen, Landmaschinen, Bahn, Schiff, Hubschrauber, Windkraft und Maschinen.

Stoßdämpfer von ZF Friedrichshafen

Stoßdämpfer der Firma ZF Friedrichhafen stehen für Sicherheit und Qualität. Technische Eigenschaften werden genau auf die Anforderungen der Automobilhersteller abgestimmt. Zu ihrer Herstellung werden hochwertige Materialen benutzt und mittels ausgefeilter Bearbeitungsverfahren hergestellt. Firma ZF Friedrichshafen setzt spezielle Technologien so ein, dass damit das Fahrverhalten deutlich verbessert werden kann sowie exakt und individuell auf den Fahrzeugtyp, die Achskonstruktion und die Federauslegung zugeschnitten wird. Produkte der Firma ZF Friedrichshafen garantieren höchste Sicherheit und besten Komfort.

Neben der Erstausrüsterqualität für Serienfahrzeuge geht das Unternehmen ZF Friedrichshafen aber auch auf die Wünsche von ambitionierten Fahrern ein und bietet mit seinem Programm Turbo eine Alternative. Dieses Programm steht für eine sportliche Fahrwerkabstimmung und wird allen Ansprüche an eine moderne Technologie gerecht. Bei Boge Turbo wird neben der Optik und dem Fahrgefühl das Hauptaugenmerk auf die Sicherheit gelegt. Ebenso wie beim Programm Automatic werden alle Boge Stoßdämpfer individuell an den jeweiligen Fahrzeugtyp angepasst. Dabei hat der Hersteller einen großen Wert auf eine schnelle und unkomplizierte Umrüstung gelegt, selbst beim Einsatz von Federbeinen stellt er kein Problem dar. So ist es auch Privatpersonen möglich ohne einen großen Aufwand seinem Fahrzeug einen sportlichen Touch zu geben.

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